Social Media funktionieren oft nach dem AAL Prinzip: Andere Arbeiten Lassen (um dann selber damit Geld zu verdienen). Das Prinzip geht auf den ehemaligen Chief Scientist von Amazon, Andreas Weigend, zurück.
Die allermeisten industriellen Platformen des Web 2.0 nutzen dieses Prinzip: Milliarden von Anwendern generieren die Inhalte auf YouTube oder Instagram und die Betreiber beuten die Aufmerksamkeit der Leser durch die Einblendung unerwünschter Propaganda aus und machen sie erst recht noch nach weiteren Inhalten ihrer Platformen süchtig (Ref: 🔗🔗)Nur dort, wo der Mehrwert der Platform durch besonders süchtig machende Inhalte verstärkt wird (Stichwort: Influencer), teilen die Platformen einen Teil der Einkünfte mit ihren Autoren.
Nach meiner Interpretation handelt es sich dabei um eine moderne, digitale Form von Ausbeutung sowohl der Autoren als auch ihrer Leser, deren einzige Rechtfertigung - allenfalls - über die Sichtbarkeit erfolgen könnte, welche die Autoren durch die Platformen erhalten. Wer jedoch bei einer Entwicklung mit macht wird dadurch an ihr auch selber mit schuldig. Daher beginne ich hier, einige meiner Inhalte auf Social Media zu verlinken, als erster Schritt, sie aus dieser Umklammerung zu befreien.